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Diakonisches Werk Dithmarschen
Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen

[MIGRATIONSSOZIALBERATUNG :: Migrationssozialberatung]

Jahresbericht 2001

Im Berichtsjahr wurden 187 Personen nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz in Dithmarschen aufgenommen (2000: 186), die alle eine Erstberatung bei uns durchlaufen haben. Insgesamt betreuten wir 589 Spätaussiedlerfamilien mit 1.638 Personen, 21 ausländische Familien und zusätzlich 29 ausländische Jugendliche.

Es wurden ca. 2.500 Beratungsgespräche geführt, davon fast 700 in den Häuslichkeiten der Klienten. Die Besuche in Schulen, Betrieben, bei Ämtern und Institutionen summieren sich auf weit über 300. Damit haben wir in allen Bereichen leicht gestiegene Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Es wurden mehr Menschen ähnlich intensiv bis intensiver in ihrem jeweiligen Problemlagen begleitet. Es ergibt sich ein durchschnittlicher Besuch von ca. 9 Menschen pro Arbeitstag in der Beratungsstelle.

Bei den Mitarbeitenden hat es im Jahre 2001 leichte Verschiebungen gegeben: Durch das Programm Arbeit statt Sozialhilfe arbeitete Frau Elena Usinski ein Jahr in der Beratungsstelle besonders im Bereich Übersetzungen in mündlicher oder schriftlicher Form. Seit November hat Herr Viktor Schmidt eine Vollzeitstelle inne (gefördert vom Bund nach KJHG) und Frau Sabine Kühl die 50 % Stelle, die vom Land Schleswig-Holstein gefördert wird. Herr Olaf Willuweit ist weiterhin im Treffpunkt in Brunsbüttel tätig (siehe unten mehr). Die Zusammenarbeit mit Frau Antje Müller und Frau Friedel Uffhausen, beide ehrenamtlich im Bereich der Betreuung für Flüchtlinge hoch engagiert, hat sich weiter intensiviert. Durchgängig über die gesamte Schulzeit im Berichtsjahr konnten wir zwei Honorarkräfte für Schularbeitenhilfe und zusätzlichen Deutschförderunterricht mit Hilfe von Landesförderung und Spendenmitteln beschäftigen.

Die Zusammenarbeit mit dem Verein zur Integration von Aussiedlern und Ausländern e.V. verlief weiterhin unspektakulär.

Im Sommer 2001 lief die Bundesförderung für das Projekt: Aussiedler kommen von der Straße in den Treffpunkt in Brunsbüttel aus. Sehr gefreut haben wir uns, dass es uns gelungen ist, Herrn Olaf Willuweit weiterhin zu beschäftigen und den Treffpunkt zu einer Einrichtung Stadtteilbezogener Jugendsozialarbeit auszubauen. Ein Schwerpunkt im pädagogischen Konzept ist es immer gewesen, die verschiedenen Kinder und Jugendliche miteinander in einen positiv erlebten Kontakt zu bringen. Dies ist so gut gelungen, dass die Gruppen der Hiesigen, der Aussiedler und der Ausländer sich inzwischen mit großer gegenseitiger Akzeptanz mischen. Durch getrennte Öffnungszeiten für Kinder und Jugendliche kommen alle Altersgruppen zu ihrem Recht. Für viele junge Menschen auf der Südseite ist der Treffpunkt zu einem zweiten Zuhause geworden, in dem sie Zuwendung, positiven Kontakt zu anderen auch Migranten, eine ausgefüllte Freizeit und pädagogische Unterstützung erfahren. Im Durchschnitt bezogen auf das gesamte Jahr waren jeden Tag 12 bis 15 Kinder und 20 bis 25 Jugendliche anwesend. Insgesamt konnten 180 Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Gruppen

Anzahl

Aussiedler Kinder bis 12:

12

Jugendliche und junge Erwachsene bis 27:

76

Ausländer Kinder:

15

Jugendliche:

10

Hiesige
Kinder:
Jugendliche:


20
47

Bei Ausflügen und besonderen Aktivitäten werden auch die Eltern und Nachbarn mit einbezogen und helfen zu einem guten Gelingen. Es zeigt sich im Verlauf der Arbeit (was durch die Zahlen bestätigt wird), dass in diesem Stadtteil eine pädagogisch betreute Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen sehr notwendig ist. Insbesondere die Polizei hat positive Auswirkungen auf die Jugendkriminalität und in der Nachbarschaft bestätigt.

Viel Unterstützung erfährt die Arbeit durch den kommunalpräventiven Rat der Stadt Brunsbüttel als Netzwerk der Integration und einen sehr aktiven Förderverein, sodass die öffentliche Akzeptanz ohne Diskussionen gewährleistet ist.

Wir sind sowohl im kriminalpräventiven Rat der Stadt Heide vertreten als auch im Jugendhilfeausschuss des Kreises. Außerdem vernetzen wir auf Kreisebene verschiedene soziale Dienste und Organisationen, die mit und für Aussiedler tätig sind.

Unbefriedigende Situationen für Ratsuchende in Bezug auf ihre berufliche Integration ergeben sich immer wieder, weil es für AusländerInnen keine Möglichkeiten für Sprachkurse gibt oder weil Umschulungs- oder Weiterbildungspläne an dem vorgeschalteten Test des Arbeitsamtes scheitern.

Innerhalb unserer Beratungsarbeit ist festzuhalten, dass die verschiedenen Familien mit sehr unterschiedlichem Informationsstand nach Deutschland kommen und damit die Inhalte und Intensität der Beratungen sehr variieren. Einen Schwerpunkt bildet nach wie vor die Begleitung von Bevollmächtigten im Aussiedleraufnahmeverfahren. Zunehmend werden wir auch angefragt, wenn im Herkunftsland zurückgebliebene Verwandten Probleme haben.

Ein Hauptgewicht der Arbeit liegt jedoch nach wie vor darin, den Neuankommenden bei den ersten Schritten in der neuen Gesellschaft und dem Einfädeln in unsere gesellschaftlichen Systeme behilflich zu sein. Diejenigen, die bereits länger in Deutschland sind, wenden sich immer wieder gerne an uns, wenn sie behördliche Schreiben bekommen, die sie gar nicht oder nicht vollständig verstehen. Hier ergibt sich immer wieder auch ein Lernfeld für die BeraterInnen. Es erfordert einigen Aufwand, immer auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen und verwaltungsinternen Vorgaben zu sein.

Sabine Kühl und Viktor Schmidt
Meldorf, Mai 2002

[ adm, 03.02.2007 13:34 ]
[ adm, 29.01.2008 12:58 ]
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