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Diakonisches Werk Dithmarschen
Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen

[MIGRATIONSSOZIALBERATUNG :: Migrationssozialberatung]

Jahresbericht 2011

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem (Römer 12,21)


Personeller und organisatorischer Rahmen

Die Migrationssozialberatungsstelle des Diakonischen Werkes beschäftigte im Jahr 2011 zwei hauptamtliche Mitarbeiter mit jeweils einer vollen Stelle, die Diplom-Sozialpädagogin Anja Döhren als zuständige Mitarbeiterin für die Migrationssozialberatung und den Diplom-Sozialpädagogen Viktor Schmidt als zuständigen Mitarbeiter für den Jugendmigrations-dienst.

Unterstützt wurde die Arbeit seit dem 01.02.2011 durch Herrn Mohammad Javad Saeidi und vom 01.09.2011 bis zum 31.12.2011 durch Frau Natalia Schulmeister. Beide waren im Rah-men einer AGH Maßnahme als Hilfskräfte bei uns beschäftigt. Ihre Arbeitszeit betrug 19 Stun-den wöchentlich.

Die Lehrerin Antje Müller engagierte sich weiterhin ehrenamtlich in der Betreuung einer afri-kanischen Familie. Auch die ehrenamtliche Unterstützung der Diplom-Psychologin Sylvia Pö-gel blieb uns erhalten, die sich wie bisher für traumatisierte Flüchtlinge einsetzte.

Die Beratungsgespräche fanden hauptsächlich in unseren Büros im Johann-Hinrich-Wichern-Haus statt. In Ausnahmefällen wurden aus gegebenem Anlass auch Hausbesuche gemacht wie z.B. bei Erkrankung eines Betroffenen zur Klärung einer Krisensituation, wenn dieser nicht in die Beratungsstelle kommen konnte. Weiterhin wurden Sprechstunden zweimal wöchent-lich in Heide und einmal wöchentlich in Brunsbüttel durchgeführt.

Regelmäßig fanden vierzehntägig unsere Teamsitzungen statt, in denen alle Neuerungen, Planungen aber auch spezielle Einzelfälle in der Beratungsarbeit besprochen wurden.
Einmal im Monat nahm unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Antje Müller ebenfalls an den Sit-zungen teil.


Statistik, Zahlen und Schwerpunkte

Im Berichtszeitraum 2011 wurden 461 Erwachsene über 27 Jahre und 157 Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren beraten. Die Anzahl der Erwachsenen Migrantinnen und Migranten, die unsere Beratungsstelle in diesem Jahr erstmals aufsuchten, belief sich dabei auf 256 Per-sonen (seit 2008 insgesamt 1.204 Personen) von denen 25 Personen im Jahr 2011 neu nach Deutschland/Dithmarschen zugewandert sind. Insgesamt wurden 3.060 Beratungsgespräche durchgeführt.

Durch das Verfahren des Case Managements zur Integrationsförderung wurden im Laufe des Jahres 39 Jugendliche und 60 Erwachsene betreut. Die ermittelten Zahlen beruhen auf unserer internen Beratungsstatistik (JMD und MSB) sowie der Landesstatistik ZIM und der JMD Statistik.


Beratungen in Krisensituationen (multiple und singuläre) machten auch in 2011 den größten Anteil der Beratungsarbeit aus. Dabei handelte es sich zumeist um den Personenkreis der Altzuwanderer mit gesichertem Aufenthalt mit verschieden migrationsbedingten Problemlagen.

Die Beratung von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus ist nach wie vor ein gro-ßer und wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Da die Betroffenen weitgehend vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, sie keinen Anspruch auf staatliche Fördermöglichkeiten haben und durch eingeschränkte Sozialleistungen häufig am Rande des Existenzminimums leben, bleibt ihnen die Chance auf eine angemessene Zukunftsperspektive versagt. Die im Jahr 2010 be-gonnenen Projekte zur Sprachförderung für Migrantinnen und Migranten mit ungesichertem Aufenthalt konnten weitergeführt und sogar noch erweitert werden.

 

Fortbildungen und Fachtagungen

Im Berichtszeitraum 2011 nahmen wir an verschiedenen Fortbildungen und Fachtagungen zum Aufenthaltsrecht, Staatsangehörigkeitsrecht, zum Sozialrecht und zur Intgrations-förderung teil und waren an der Vorbereitung und Durchführung einer Folgeveranstaltung zur Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes in Dithmarschen beteiligt.


 
Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Gruppen und Projekte

In Zusammenarbeit mit der Pflegefachschule des Westküstenklinikums in Heide und dem Gymnasium in Marne fanden jeweils Informationsveranstaltungen für die Schüler über unse-re Arbeit und zum Thema Interkulturelles Leben  und Integration statt.

Vom 26.09. bis zum 07.10.2011 wurde im Kreis Dithmarschen eine Interkulturelle Woche mit verschiedenen Veranstaltungen in Meldorf und Heide durchgeführt, an deren Planung und Durchführung sich viele Institutionen, sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beteiligten.
Am Tag des Flüchtlings, am 01.Oktober 2011, fand im Meldorfer Dom eine Andacht zu die-sem Thema statt.
Das Interkulturelle Fest wurde in diesem Jahr gemeinsam mit dem Heider Bündnis für Fami-lie organisiert, durchgeführt und gemeinsam mit vielen Besucherinnen und Besuchern am 02.10.2011 im Bürgerhaus in Heide gefeiert.

Außerdem fanden in diesem Rahmen noch eine Auftaktveranstaltung zum Projekt Sprach-partnerschaften in Dithmarschen sowie eine Ausstellungseröffnung eines irakischen Künstlers im Johann-Hinrich-Wichern-Haus in Meldorf statt.

Alle Veranstaltungen dieser Woche erfreuten sich einer großen Besucherzahl und wurden von Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund gleichermaßen gut angenommen.

Das Projekt Sprachpartnerschaften in Dithmarschen wurde in diesem Jahr initiiert. Ziel des Projektes ist die gegenseitige Unterstützung beim Spracherwerb und der kulturelle Aus-tausch. Hierzu wurden mehrere Treffen mit den ehrenamtlichen Organisatoren und zwei Ver-anstaltungen für die Sprachpartner durchgeführt. Das Projekt konnte im Oktober mit 28 Teil-nehmerinnen und Teilnehmern starten. Daraus entstanden 10 Sprachpartnerschaften, die bei Bedarf unterstützt und begleitet wurden. Das Projekt soll in 2012 noch weiter ausgebaut wer-den.

Die drei ehrenamtlichen Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten mit ungesichertem Aufenthaltsstatus mit insgesamt 38 Teilnehmern in Heide und 18 Teilnehmern in Meldorf wur-den weiterhin unterstützt, gefördert und erweitert. 

Der Treffpunkt für Migrantinnen und Migranten als gemeinsames niedrigschwelliges Ange-bot der Begegnung und Beratung in Zusammenarbeit mit der Brücke Dithmarschen wurde im Jahr 2011 erfolgreich weitergeführt. Einmal monatlich fanden Treffen in Heide mit verschiede-nen Aktionen statt. Im Durchschnitt wurde der Treffpunkt  monatlich von jeweils ca. 30 Perso-nen aus verschiedenen Kulturkreisen besucht.

In 2011 gründete sich eine von der Migrationssozialberatungsstelle initiierte und betreute In-terkulturelle Frauen-Musikgruppe, die sich einmal wöchentlich im Johann-Hinrich-Wichern-Haus in Meldorf zum Proben traf und bei verschiedenen Veranstaltungen auftrat.

 

Kooperation und Vernetzung

Die im Jahr 2005 erstmals abgeschlossene Kooperationsvereinbarung mit dem Jobcenter Dithmarschen wurde überarbeitet und den neuen Anforderungen angepasst.
Außerdem wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der Ausländerbehörde geschlossen, in der die Zusammenarbeit geregelt ist.
Für beide Vereinbarungen wurde ein entsprechender Pendelbrief eingeführt, in dem Daten und Informationen mit Einwilligung der Klienten zwischen den Beteiligten weitergeleitet werden können.  

Der seit 2005 bestehende Arbeitskreis für Integrationskurse in Dithmarschen, dessen Ge-schäftsführung durch uns wahrgenommen wird, fand weiter durch vier Treffen statt. Neben der Führung der gemeinsamen Wartelisten für Kursteilnehmer aller Kursträger beim Diakonischen Werk Dithmarschen, waren die sozialpädagogische Beratung einzelner Kursteilnehmer sowie die Hilfestellung bei Beantragung auf Zulassung zur Teilnahme an Integrationskursen und Fahrtkostenerstattung ans BAMF eine unserer Aufgaben. Die gute Vernetzung und die durch die Kooperationsvereinbarungen verbesserte Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure (Ausländerbehörde, Jobcenter, Sprachkursträger und Migrationssozialberatungsstelle) sorgten für konstruktive Arbeitsergebnisse.

Die regelmäßige Teilnahme am Arbeitskreis Sozialberatung, einem Treffen von Sozialbera-tern verschiedener Einrichtungen und Institutionen aus dem Kreis Dithmarschen, hat sich wei-terhin als Möglichkeit des fachlichen Austausches und der Vernetzung auf kommunaler Ebene bewährt.

Das vom Landesverband des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein durchgeführte Treffen (4x jährlich) des Arbeitskreises Migration wurde als sinnvolle, arbeitsbereichernde Möglich-keit des übergeordneten Informationsaustausches genutzt.
 
Die gute Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung Lichtblick e.V. sowie mit der Sozialbe-ratungsstelle, der Suchtberatungsstelle und der Familienberatungsstelle des Diakoni-schen Werkes Dithmarschen hat sich weiterhin fortgesetzt.
Seit September 2009 beteiligt sich die Migrationssozialberatung am Bündnis für Familie, ei-ner Arbeitsgruppe zur Familienfreundlichen Stadtentwicklung in Heide, in Form der Mitar-beit in einer Unterarbeitsgruppe für Migrantinnen und Migranten. Diese Zusammenarbeit wurde in diesem Jahr unter anderem mit der Organisation und Durchführung von verschiede-nen gemeinsamen Aktionen wie z.B. das Interkulturelle Fest 2011 in Heide erfolgreich fortge-setzt.

Der Kommunalpräventive Rat der Stadt Brunsbüttel ist ein Netzwerk der Stadt Brunsbüttel, in dem weiterhin aktiv mitgearbeitet wurde.

In diesem Jahr wurde eine Folgeveranstaltung mit einzelnen Workshops zur Konzeptentwick-lung zur Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes in Dithmarschen durchgeführt. Es fanden diesbezüglich wieder mehrere Treffen mit der Kreisverwaltung statt. Dabei gelang es mit dem Kreis und anderen Kooperationspartnern ein Integrationskonzept für den Kreis Dith-marschen zu entwickeln. Für das nächste Jahr ist unter anderem der Aufbau eines kreiswei-ten Netzwerkes der Integration geplant.    


Danksagung

Zum Abschluss möchten wir noch bemerken, dass die im Bericht beschrieben Aufga-ben in ihrer Vielzahl und in ihrem großen Umfang nur mit dem zusätzlichen Einsatz der Teilzeitkräfte und von Ehrenamtlichen bewältigt werden konnten.
Wir sind allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung sehr dankbar.

 

Anja Döhren
Dipl.-Soz.päd.


Meldorf, März 2012

[ ep, 10.04.2012 09:29 ]
[ ep, 10.04.2012 09:32 ]
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