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Diakonisches Werk Dithmarschen
Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen

[MIGRATIONSSOZIALBERATUNG :: Migrationssozialberatung]

Jahresbericht 2004

Die Migrationssozialberatung im Diakonischen Werk Dithmarschen berät Spätaussiedler und Ausländer sowie ihre Familienangehörigen. Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, wurden weiterhin vom Kreis Dithmarschen betreut. Hier fand - soweit erforderlich - Kooperation statt.

Im Jahr 2004 wurden 619 Familien mit über 1.800 Personen begleitet. Dazu fanden 3.218 Beratungsgespräche davon über 500 in Form von Hausbesuchen statt.

Die personelle Besetzung der Beratungsstelle hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert: Es arbeiteten wie gewohnt Sabine Kühl, Anja Döhren und Viktor Schmidt auf insgesamt zwei Sozialarbeiterstellen. Die Stelle unserer zusätzlichen Kraft nach § 19 BSHG bzw. Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung war das gesamte Jahr über besetzt; zunächst mit Ludmila Lehmann, dann mit Sinaida Rozowa und weiter mit Irma Wirtemberger. Die Befristung auf sechs Monate stellt eine erhebliche Belastung für die ständigen Mitarbeitenden der Beratungsstelle dar. Wenn die zusätzliche Kraft eingearbeitet ist, geht ihre Zeit bereits zu Ende. Darüber hinaus gehörten Antje Müller und Elfriede Uffhausen als sehr engagierte und kompetente Ehrenamtliche zur Beratungsstelle. Weiterhin konnten wir in den einzelnen Orten auf engagierte Spätaussiedler zurückgreifen, die sich immer wieder sehr motiviert um Neuzuziehende kümmerten. An der Finanzierung der Beratungsstelle durch Bund, Land, Kommunen, Spenden und Kirchensteuermitteln hat sich nichts verändert.

Weiterhin führen wir unsere Sprechstunden in Heide und Brunsbüttel durch. Die Besucherzahlen sind an beiden Orten eher ansteigend. Eine Ausdehnung der Sprechstunden in weiterer Orte ist aufgrund der dünnen Personaldecke nicht möglich, auch wenn es aufgrund der gemachten Erfahrungen als sehr sinnvoll erscheinen würde.

Die Arbeit des Jugendmigrationsdienstes hat sich weiter verstetigt. Wir verweisen dazu auf den eigenen Jahresbericht.

Sowohl im kommunalpräventiven Rat der Stadt Brunsbüttel als Netzwerk zur Integration als auch im Jugendhilfeausschuss des Kreises Dithmarschen konnten wir die Anliegen der Migranten durch kontinuierliche Mitarbeit vertreten. Der Arbeitskreis Sozialberatung in Dithmarschen dient dem Erfahrungsaustausch, der Vernetzung der verschiedenen sozialen Dienste und der Informationsweitergabe. Hier nahmen wir regelmäßig an den Sitzungen teil (6 mal im Jahr).

Die Zusammenarbeit mit der Brücke Dithmarschen hat sich weiter etabliert: 14tägig findet dort in Zusammenarbeit der Treffpunkt für Migranten statt. Am 1. Oktober wurde gemeinsam der Tag des Flüchtlings durch ein interkulturelles Fest gefeiert, zu dem Migranten kleine sehr eindrückliche Theaterszenen über ihre Situation aufführten. Der Arbeitskreis Migration und Psychiatrie traf sich das ganze Jahr über regelmäßig zum Austausch und gemeinsamer Fortbildung. Höhepunkt war hier sicherlich ein Fortbildungstag mit Refugio zum Thema "Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen".

Zum Internationalen Frauentag im März erstellten wir eine kleine Ausstellung "Migrantinnen in Dithmarschen", in der Frauen aus Dithmarschen mit großformatigen Bildern, Ausschnitten aus ihrer Lebensgeschichte und Informationen über ihre Herkunftsländer vorgestellt werden. Ergänzt werden die Porträts durch Informationstafeln über die verschiedenen Aufenthaltstitel und die Situation von Ausländern im allgemeinen und die Tätigkeiten der Migrationssozialberatung.

Mit dieser Ausstellung oder anderen Informationsständen nahmen wir an Festen verschiedener Kirchengemeinden in Dithmarschen teil.

Mit der Kirchengemeinde Meldorf konnten wir einen Begegnungsabend zwischen Hiesigen und Zugewanderten gestalten, aus dem sich im Jahr 2005 zwei ehrenamtliche Sprachkurse entwickelt haben. Weiterhin konnten wir durch Spendengelder Hausaufgabenhilfe in Heide und außerschulische Deutschförderung in verschiedenen Orten für Migrantenkinder initiieren bzw. unterstützen.

Am Anfang des Jahres beschäftigte uns das Thema Kirchenasyl sehr. Es gab drei Anfragen für verschiedene Familien, so dass wir uns intensiv mit der Thematik und den notwendigen Bedingungen auseinandersetzten. Einmal mehr wurde die starke psychische Belastung deutlich unter der Flüchtlinge und ihnen helfende Personen geraten können aufgrund schwer verständlicher und nachvollziehbarer deutscher Gesetzgebung und Rechtsprechung angesichts als sehr dramatisch erlebter Lebensumstände.

Leider konnten wir nicht verhindern, dass im Jahr 2004 alle Vorbereitungen getroffen wurden, um den "Verein zur Integration von Aussiedlern und Ausländern e.V." aufzulösen. Seit 1994 waren Spätaussiedler und Ausländern immer wieder sehr aktiv gewesen, um Selbsthilfe zu organisieren. Nun wurden Führungspersönlichkeiten rar und viele länger hier lebende Menschen fühlen sich so gut integriert, dass sie die Notwendigkeit dieses Engagements nicht mehr sehen. Damit schliefen die früheren Aktivitäten des Vereins ein und es war nicht mehr möglich, die Vorstandsposten mit engagierten Menschen zu besetzen. Das Netzwerk, das über den Verein entstanden war, konnte weiterhin durch die Mitarbeitenden in der Beratungsstelle genutzt werden.

Der Sterbefall einer alleinerziehenden Mutter mit minderjährigen Kindern beschäftigte uns in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, was die Versorgung der Kinder anging. Außerdem war der örtliche Hospizverein in die Begleitung der Sterbenden und weiterer Familienangehöriger engagiert. Hier ergab sich die Anfrage nach einer Informationsveranstaltung über Sterben, Tod, Trauer und Rituale in diesem Zusammenhang in Aussiedlerfamilien. Es zeigte sich, dass eine Reihe von Hospizhelferinnen sehr eindrückliche Erfahrungen mit Aussiedlerfamilien sammeln konnten und dass ein Austausch sehr wichtig war, um das Erlebte einzuordnen und zu verstehen.

Intensive Kooperation fand und findet auch weiterhin statt mit dem Projekt Ost-West-Integration, das zur Zeit von den Volkshochschulen an der Westküste in Schleswig-Holstein durchgeführt wird.

Im Jahre 2004 haben wir uns entschieden, uns an einem Schleswig-Holstein weiten Projekt, das über den europäischen Sozialfonds finanziert werden soll, zu beteiligen. Die Vorbereitung der entsprechenden Antragstellungen nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Wir erhoffen uns jedoch, eine gute Unterstützung für Flüchtlinge, die aufgrund ihres unsicheren Aufenthaltsstatus keine Arbeits- oder Ausbildungsmöglichkeiten haben. Wir sehen die große Not dieser Menschen, die ihre Kräfte nicht sinnvoll einsetzen und sich daher nicht als wertvolle Mitglieder eines Gemeinwesens begreifen können.

Durch Supervision und Teamentwicklung konnten wir uns in diesem Jahr begleiten lassen, um das Team auf die großen Veränderungen aufgrund des neuen Zuwanderungsgesetzes und der veränderten Anforderungen an die Beratungsstelle und den Jugendmigrationsdienst vorzubereiten. Diese Investition scheint sich gelohnt zu haben, wir konnten dieses Jahr 2005 frohen Mutes beginnen. Eine Kooperation der zugelassenen Sprachkursträger konnte durch Einladung der Migrationssozialberatung auf Grundlage von intensiven Gesprächen vermittelt und inzwischen auch etabliert werden.

Sabine Kühl, Dipl.-Soz.päd.

Meldorf, im April 2005

[ adm, 03.02.2007 13:48 ]
[ adm, 03.02.2007 13:49 ]
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