Zufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes DithmarschenZufallsbilder aus dem Fotoalbum im Web des Diakonischen Werkes Dithmarschen
Diakonisches Werk Dithmarschen
Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen

[SUCHTBERATUNG & BEHANDLUNG :: Beratung ... für Angehörige]

Angehörige brauchen Hilfe

Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Suchterkrankung eines Familienmitgliedes - Partner/-in, Elternteil oder Kind - mitbetroffen. Das Leid in den betroffenen Familien ist groß. Der Verlust von Familie, Arbeit und Wohnung in Folge alkoholbedingter Krankheiten kann zur kompletten Auflösung sozialer Bindungen führen. Erhöhtes Unfallaufkommen unter Alkoholeinfluss und vermehrte Gewaltbereitschaft sind typische Begleiterscheinungen des übermäßigen Alkoholkonsums.

Die Kinder sind das schwächste Glied in der Kette, sie leiden enorm unter der damit einhergehenden Überforderung und Vereinsamung. Es ist mittlerweile unbestritten, dass sie ein erhöhtes Risiko tragen, einmal selbst abhängig zu werden .

Hilfe für Angehörige leisten die Sucht-Selbsthilfeorganisationen wie auch die professionellen Helfer.

Dennoch ist die Gefahr gegeben, dass sich alles um den Suchtmittelabhängigen dreht.

"Ich war traurig, und Ihr habt mich aufgerichtet...... "   ( Skulptur von Hans Münger, Leutwil/CH) title=

Frau X. erfuhr das am eigenen Leib. Zehn Jahre führte sie einen verzweifelten Kampf gegen die Trinkerei von Ehemann Norbert: "Ich habe im Guten wie im Bösen auf ihn eingeredet, dass er es lassen sollte, aber nichts half", erinnert sie sich. Ständig sei es zu Streitereien gekommen, habe er ihr Vorwürfe gemacht. Die eigenen Bedürfnisse mussten da hinten anstehen; ihr ganzes Denken, Fühlen und Handeln drehte sich nur noch um den süchtigen Ehemann. "Das ging so weit, dass ich selbst krank wurde, weil ich ständig unter Strom stand", sagt sie. Die Sucht des Partners kann zum wichtigsten Lebensinhalt werden und schließlich selbst in die Abhängigkeit führen.

Wir machen Ihnen, den Angehörigen, Mut, sich Hilfe zu holen; in unserem Angebot sind Beratungsgespräche für Angehörige fest verankert. In der Ambulanten Rehabilitation oder in der Ambulanten Nachsorge sind Gespräche mit den Angehörigen regulärer Bestandteil der Behandlung.

Fazit:

Die Angehörigen haben das Recht und die Möglichkeit, Beratung für sich in Anspruch zu nehmen.


[ adm, 22.03.2007 12:25 ]
[ adm, 24.06.2016 11:44 ]
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