02/02/2026 0 Kommentare
Fast 1400 Gäste bei Mohltied in Wesselburen
Fast 1400 Gäste bei Mohltied in Wesselburen
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Fast 1400 Gäste bei Mohltied in Wesselburen
Was für ein warmherziger Gottesdienst in der Wesselburener St. Bartholomäus-Kirche zum Abschluss der dreiwöchigen Mohltied-Kirche – Zeit für einen Rückblick, aber vor allem Zeit, den Ehrenamtlichen, Sponsoren und Unterstützern „Danke!“ zu sagen. 1355 Gäste, 1542 Mahlzeiten, 2246 Tassen Kaffee oder Tee, 564 Getränke, 1391 Kuchenstücke, benannte Pastorin Ina Brinkmann die Fakten.
Möglich wurde all dies dank der elf Gastronomen und des BBZ, die das Essen zubereiteten. Dank der 48 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Dank der 30 Sponsorinnen und Sponsoren. Dank der Landfrauen und privater Unterstützer sowie der ehrenamtlichen Mediziner. Und auch dank des Engagements des Kirchenkreises Dithmarschen und des Diakonischen Werkes (DW).
Pastorin Brinkmann sowie ihre Projektleitungs-Kolleginnen Frauke Düßmann, Claudia Steinseifer (DW) und Dorina Grama überreichten den Ehrenamtlichen kleine Präsente und würdigten ihren großartigen Mohltied-Einsatz. Propst Dr. Andreas Crystall hatte sich in seiner Predigt mit der provokanten Tages-Überschrift auseinandergesetzt: „Wollt Ihr eine herzlose Gesellschaft sein?“ Er antwortete unter anderem: „Wir werden es, wenn die Herzlosigkeit in unseren Gedanken anfängt. Und wenn wir nicht mehr zu denken wagen, dass gute Dinge möglich sind, dann werden daraus keine guten Worte, und aus den Worten werden keine guten Handlungen, und daraus werden keine guten Gewohnheiten, und das macht den Charakter dann auch nicht besser, dann kommt man nicht in Wesselburen im kalten Januar zum gemeinsamen Essen zusammen und es gibt nicht 1500fach die Möglichkeit, etwas zu erleben, was garantiert den Charakter formt. Weil Menschen sich hier treffen, Gemeinschaft erleben, sich begegnen, und weil so viele daran mitarbeiten, mitgestalten, sich engagieren, Ehrenamtliche, Spender, Restaurants und Betriebe, stille und öffentliche Unterstützer, passiert hier genau das Gegenteil von herzloser Gesellschaft. Und noch mehr: Alle, die daran mithelfen, alle, die hierherkommen, die es erleben, schmecken, spenden, essen, kochen, servieren, putzen, backen, andere mitschleppen, sich nett unterhalten, die wollen dann auch, dass unsere Gesellschaft herzlich wird – und nicht herzlos.“
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