Glückliche Kinder = glückliche Eltern

Glückliche Kinder = glückliche Eltern

Glückliche Kinder = glückliche Eltern

# Hoffnungsgeschichten

Glückliche Kinder = glückliche Eltern

Alexandra (links im Bild) ist 38 Jahre alt und in der Ukraine geboren und seit August 2024 in Deutschland. Wegen des Krieges in der Ukraine ist sie seinerzeit mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern geflohen. Die erste Zeit verbrachte die Familie in der Landesunterkunft in Seeth, bevor sie dann dem kleinen Dorf Dörpling an der Eider zugewiesen wurden. Damals hatte die Familie zum ersten Mal Kontakt zum Diakonischen Werk (DW) Dithmarschen und dem Integrationsbetreuer Majed Alzakout, der bei der Unterbringung in der neuen Wohnung, der Erstorientierung und bei allen Alltagsfragen half. Er war es auch, der sie an die Kollegin der Migrationsberatung weiterleitete, als sie ihrem Wunsch entsprechend nach Heide umzogen. 

„Der Anfang war sehr schwer. Wir hatten viele Fragen und Unsicherheiten und waren sehr dankbar muttersprachliche Unterstützung zu bekommen“, sagt Alexandra. Die Migrationsberaterin Olha Khymchak (rechts im Bild), die selbst vor drei Jahren aus der Ukraine nach Dithmarschen gekommen war, kann dies sehr gut verstehen. Sie unterstützte die Familie bei den Behördenanträgen, bei aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten, bei der Vermittlung in Sprachkurse und bei der beruflichen Integration. „Mein Mann und ich haben in der Ukraine Jura studiert. Ich habe dort die letzten Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet“, berichtet Alexandra in gut verständlichem Deutsch. Obwohl sie aufgrund der Betreuung der beiden kleinen Kinder noch keinen Sprachkurs besuchen konnte, hat sie die Sprache in Eigeninitiative gelernt. Sobald die Kinder in der Kita sind, möchte auch sie gerne wie ihr Ehemann einen Deutschkurs besuchen.

Alexandras 17-jähriger Sohn besucht das BBZ in Meldorf. Er hat in der Ukraine sein Abitur gemacht und bereitet sich nun sprachlich auf ein Studium vor. Bei der Anerkennung seines Schulabschlusses hat ihm Natalia Jutschkow vom Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes geholfen.

Inzwischen hat die Familie gelernt, die meisten Angelegenheiten selbstständig zu erledigen - und so kommt Alexandra nur noch selten in die Beratung. Bei Formularen bittet sie die Beraterin nur noch einmal um Kontrolle, ob sie alles ordnungsgemäß ausgefüllt hat. DW-Mitarbeiterin Olha Khymchak freut sich sehr über die schnelle Entwicklung und sieht für die Familie eine gute Perspektive in Deutschland. Die Familie fühlt sich wohl in Heide und ist froh über die Angebote, die die Stadt speziell auch für ihre Kinder bietet. In Deutschland schätzt Alexandra die allgemeine Sicherheit, auch speziell im Rechtssystem, denn sie wünscht sich inständig, mit ihrer Familie endlich in Frieden leben zu können. Am wichtigsten ist ihr dabei das Glück ihrer Kinder. „Glückliche Kinder bedeutet glückliche Eltern“, sagt sie zum Schluss des Gespräches und verabschiedet sich von uns mit einem hoffnungsvollen Lächeln.

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